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Wurmkuren beim Pferd – mit der richtigen Strategie zum Erfolg

Wurmkuren beim Pferd – mit der richtigen Strategie zum Erfolg! Die Wurmkur ist ein Thema, an dem kein Pferdebesitzer vorbeikommt. Früher oder später muss über eine geeignete Strategie zur Verwendung von Wurmkuren beim Pferd nachgedacht werden. Die Pferde nehmen durch das Grasen auf der Weide Parasiten in Form der Eier auf.

Besonders gefürchtet sind die Würmer der großen Strongyliden und der kleinen Strongyliden. Durch die richtige Wurmkur werden Pferde davon befreit.

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Die Strategien der Entwurmung des Pferdes

Zurzeit gibt es in Ställen drei verschiedene Ansätze zur Gabe einer Wurmkur. Diese unterscheiden sich in der Anzahl der über das Jahr gegebenen Wurmkuren und die Zeiten der Entwurmung. Das Entwurmen der Pferde beginnt meist, bevor sie im Frühjahr auf die Wiese dürfen.

Dort kommen sie dann schnell mit Eiern der Würmer in Berührung und nehmen diese Parasiten durch das Weiden auf. Kurz nach der Geburt können Fohlen sich bei der Mutter mit Parasiten infizieren.

Prophylaktische Entwurmung und Resistenzen der Parasiten

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Wie erfolgt die Entwurmung, wann sollte die Wurmkur gegeben werden und wie vermeide ich Resistenzen der Parasiten auf eine Wurmkur? Die pauschale Gabe einer Wurmkur bedeutet, dass nach einem festen Zeitplan alle Pferde eines Stalls, ob ausgewachsen Pferde oder Fohlen, vier Mal im Jahr gleichzeitig entwurmt werden.

Hier spielt es keine Rolle, ob tatsächlich ein Befall durch Würmer vorliegt oder nicht. Häufig wird die erste Wurmkur im Jahr im März gegeben, gefolgt von der zweiten Entwurmung zwischen Mai und Juni, kurz nach dem Anweiden der Pferde. Die dritte Gabe einer Wurmkur im Jahr erfolgt in der zweiten Jahreshälfte im September.

Vorteile beim prophylaktischen Entwurmen

Die letzte Entwurmung für die Pferde findet Ende der Weidesaison im November statt. Diese Methode der Entwurmung wurde in den letzten Jahrzehnten häufig angewendet, wird jetzt aber abgelöst. Der Vorteil dieser althergebrachten bzw. prophylaktischen Entwurmung ist, dass es für die Pferdebesitzer ohne viel Aufwand und Planung verbunden ist. Es werden alle Pferde gleichzeitig entwurmt und fertig.

Nachteile der prophylaktischen Entwurmung

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Doch diese Herangehensweise hat einige Nachteile. Durch das häufige und zum Teil unnötige Entwurmen gelangen die giftigen Substanzen der Wurmkuren durch die Hinterlassenschaften der Pferde in den Boden und in das Wasser. Außerdem entwickeln Parasiten durch die übermäßige Gabe Resistenzen gegenüber gängiger Mittel.

Selektive Entwurmung

Ein zeitgemäßer Ansatz ist die selektive Entwurmung. Hierbei wird im ersten Jahr zu vier festgelegten Zeitpunkten der Kot des Pferdes in ein Labor geschickt. Dort wird auf Befall von den verschiedenen Parasiten wie Bandwürmer, kleine Strongyliden, Magendasseln usw. untersucht. Übersteigt der Befall durch Eier oder Würmer einen bestimmten Wert, bekommt das Pferd die passende Wurmkur gegen die Parasiten.

Außerdem wird im Labor getestet, ob die gefundenen Parasiten Resistenzen gegen eine bestimmte Wurmkur aufweisen. In den folgenden Jahren wird der Kot des Pferdes nur noch drei Mal eingeschickt und untersucht. Zudem wird die selektive Variante nur für erwachsene Rosse empfohlen.

Selektive Entwurmungsart durch McMaster-Verfahren

Eine selektive Entwurmungsart kann auch mittels McMaster-Verfahren durchgeführt werden. Hierbei werden die eingesetzten Entwurmungsmittel regelmäßig nach Wirksamkeit überprüft – Eine Wirksamkeitskontrolle mit Hilfe des Eizahlreduktionstests. Dieses Verfahren wird auch von der AG ZE e.V. empfohlen.

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Auch hier wird wieder nur entwurmt, wenn ein Wurmbefall nachgewiesen werden kann. Doch nicht nur die Untersuchung im Labor bewirkt eine gute Strategie gegen Wurmbefall. Auch der Besitzer sollte die Pferde beobachten.

Fallen Eier der Magendassel im Fell oder Eier von Pfriemenschwänzen am After auf, muss reagiert werden. Denn diese Eier kann ein Labor am Pferd nicht finden. Sollte der Befall mit Bandwürmern nachgewiesen werden, muss der gesamte Bestand der Pferde konsequent entwurmt werden.

Entwurmen nur bei Wurmbefall bedeutet weniger Belastung für Pferde

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Die Vorteile liegen auf der Hand. Durch die Untersuchung auf Eier und Würmer wird nur gezielt gegen diese Arten der Würmer vorgegangen. Dadurch können diese schlechter Resistenzen entwickeln und die einzelnen Präparate können länger fürs Entwurmen verwendet werden. Außerdem ist die Belastung bei den Tieren durch die Bestandteile der Wurmkur geringer.

Die Besitzer erfahren durch die Befunde der Labors viel über den Befall ihrer Weide. Sie erkennen, welche Parasiten wirklich in der Gegend zu finden sind und welche nicht. Natürlich ist der Aufwand etwas höher, da der Kot der Pferde eingesammelt und an das Labor geschickt werden muss.

Strategisches Entwurmungsverfahren

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Eine kombinierte Methode ist das strategische Entwurmungsverfahren. Hier werden beide Ansätze zusammen angewendet. Zum einen werden vier Mal im Jahr Kotproben in ein Labor zur Untersuchung geschickt. Außerdem werden je nach Alter vom Pferd pauschal Wurmkuren verabreicht. Bei Fohlen wird unabhängig vom Wurmbefall vier Mal im Kalenderjahr entwurmt, bei Jungtieren drei Mal und erwachsene Pferde erhalten pauschal zwei Mal eine Wurmkur.

Dann bekommen die Tiere je nach nachgewiesenem Wurmbefall zusätzlich eine Wurmkur. Der Vorteil dieses Entwurmungsverfahren liegt in der konsequenten Bekämpfung der Strongyliden. Diese haben durch das pauschale Entwurmen keine Chance. Die Entwicklung von Resistenzen kann durch die Gabe unterschiedlicher Wirkstoffe bei den zusätzlichen und pauschalen Wurmkuren vermieden werden.

Ein Fohlen richtig entwurmen

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Ein Fohlen kann durch die Muttermilch gleich nach der Geburt mit Würmen infiziert werden. Um ein baldiges Entwurmen nach der Geburt zu vermeiden, sollte bei der Stute kurz vor der Geburt des Fohlens eine Entwurmung erfolgen. Ist dies nicht möglich, sollte die erste Wurmkur nach etwa einem Monat verabreicht werden.

Besonders in diesem jungen Alter ist der Kampf gegen die Würmer wichtig. Fohlen weisen weit schwere Symptome bei einem Befall durch Würmer auf. Dies kann die Entwicklung stark beeinträchtigen und Langzeitfolgen haben.

Große Strongyliden und kleine Strongyliden – was ist das?

Einer Vielzahl von Würmern können durch die Aufnahme der Eier auf der Weide in den Magen von Pferden gelangen. Über das Jahr lassen sich im Kot zum Beispiel Bandwürmer, Spulwürmer, Magendasseln und Pfriemenschwänze nachweisen. Diese lassen sich durch Entwurmung gut bekämpfen.

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Eine Art der Würmer ist jedoch besonders gefürchtet. Strongyliden sind parasitäre Würmer, die im Blind- und Dickdarm des Pferdes leben. Die Larven werden auf der Weide durch das Fressen von Gras aufgenommen und durch den Verdauungstrakt in den Darm transportiert. In den Wänden entwickeln sie sich zu Würmern und wandern in den Dickdarm aber auch in den Blinddarm des Pferdes zurück.

Würmer der großen Strongyliden

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Die Würmer der großen Strongyliden sind bei Pferden besonders gefährlich. Sie rufen schwere innere Schäden hervor. Die Parasiten wandern in die Darmarterien und rufen dort unter anderem Thrombosen und Entzündungen hervor. Wegen der Ausbreitung in die Arterien heißen die großen Strongyliden auch Blutwürmer. Durch konsequentes Entwurmen kommen große Strongyliden jedoch recht selten vor.

Würmer der kleinen Strongyliden

Kleine Strongyliden werden genau wie die großen Strongyliden durch das Weiden aufgenommen und heften sich dann an die Darmschleimhaut. Dort entwickeln sie sich. Die Würmer wandern dann wieder in den Darm. Dort heften sie sich an die Schleimhaut und ernähren sich von Blut. Durch das Anheften verursachen sie große Schäden.

Wie erkenne ich einen Wurmbefall des Pferdes?

Häufig erkennt man einen Wurmbefall zuerst an stumpfem und mattem Fell. Außerdem weisen viele Pferde Störungen in der Verdauung auf. Dies kann Durchfall sein, aber auch Koliken kommen vor. Fieber und Unwohlsein ergänzen die Palette der Symptome. Bekämpfung und Wirkstoff – Bei einem Strongylidenbefall eignet sich der Wirkstoff Pyrantel mit einem Behandlungsintervall von 6 Wochen.

Maßnahmen gegen Würmer im Stall und auf der Weide

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Neben dem Entwurmen muss die Hygiene im Stall und auf der Weide stimmen. Der Kot der Pferde sollte täglich aus den Boxen der Pferde entfernt werden. Ebenso sollte jeden Tag die Weide und die Paddocks von den Hinterlassenschaften der Tiere befreit werden.

Tipps zur Vorbeugung gegen Würmer

  • Eine regelmäßige und gründliche Reinigung des gesamten Stalls, optimal mit der anschließenden Desinfizierung, ist ebenso wichtig.
  • Feuchte oder sogar nasses Einstreu muss entfernt werden.
  • Der Stall sollte so trocken wie möglich sein.
  • Eine gute Hygiene der Weide kann auch durch das regelmäßige Verlegen der Pferde auf andere Weiden ergänzt werden. So sterben die Parasiten ab, ohne dass sie auf ein Pferd übergehen können.
  • Neu ankommende Pferde sollten im neuen Stall in Quarantäne stehen und eine Wurmkur erhalten. So wird die Einschleppung neuer Parasiten in die bestehende Stallgemeinschaft verhindert.

Gute Kompostierung schützt vor Würmer und Eier

Wird der Mist später als Dünger verwendet, muss auf eine ausreichend lange Lagerung geachtet werden. Die gute Kompostierung tötet die Würmer und Eier ab. So können diese in der nächsten Saison nicht wieder von den Pferden aufgenommen werden.

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Achtung – Gift für den Hund

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Besitzer von Pferden haben auch oft einen Hund. Dieser leistet seinem Besitzer im Stall häufig Gesellschaft und kommt mit den Pferden aber ebenso mit dem Kot der Tiere in Berührung. Der Hund kann sich im Stall selbst Parasiten zuziehen und muss entwurmt werden. Einige Hunde fressen auch den Pferdekot. Hier ist große Vorsicht geboren.

Mögliche Symptome beim Hund nach der Aufnahme von Pferdekot

Ein Hund reagiert sehr schnell auf die Aufnahme von Pferdekot, das mit den Überbleibseln einer Wurmkur durchsetzt ist. Schon kleine Mengen dieser Entwurmung rufen bei dem Hund folgende Symptome aus.

  • Benommenheit
  • Durchfall aber auch Zittern beim Hund
  • Koordinationsschwierigkeiten und
  • Speichelfluss beim Hund

Tierarzt einschalten – Der Hund schwebt in höchster Lebensgefahr und muss umgehend einem Tierarzt vorgestellt werden. Deswegen sollte ein Hund gerade nach der Gabe einer Wurmkur an Pferde nicht unbeaufsichtigt im Stall oder auf den Weiden laufen. Der Tierarzt wird Ihnen Infos zur weiteren Vorgehensweise geben.

Fazit

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Eine sinnvolle und umsichtige Entwurmung bei Pferden ist wichtig. Durch Würmer geschwächte Pferde sind anfällig und sollten entwurmt werden. Besonders die Großen Strongyliden und kleine Strongyliden sind bei Pferden gefährlich. Dabei sollte die Gabe der Wurmkur gut überlegt und der Erfolg der Entwurmung des Pferdes durch Proben von Kot über das Jahr kontrolliert werden.

Zu oft verwendete Wurmkuren rufen bei den Parasiten Resistenzen hervor. Somit sollte nur nach Plan das Pferd mit einer Wurmkur entwurmt werden. Nimmt ein Hund versehentlich Kot von behandelten Rossen auf, droht Gefahr. In diesem Fall muss unbedingt der Tierarzt aufgesucht werden. Warten Sie nicht zu lange und alarmieren Sie den Tierarzt.

Weitere Wurmarten – Spulwurm (Parascaris equorum)

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Neben den o.g. Würmern gibt es noch weitere Wurmarten, diese die Gesundheit Ihre Tieres gefährden können. Der Spulwurm (Parascaris equorum) ist der am häufigsten vorkommende Parasit bei den Vierbeinern. Bei Fohlen und Jährlingen ist die Infektionsrate durch Spülwürmer am höchsten.

Erwachsene Spülwürmer sind bis zu 40 cm lang und ähneln, aufgrund ihrer Länge, der Spaghetti. In den meisten Fällen findet die Infektion in Aufzuchtbeständen statt. Ältere Vierbeiner können sich auch infizieren, besitzen jedoch ein stärkeres Immunsystem. Die Entwicklungszeit der Spulwurmeier beträgt ca. 6 bis 12 Wochen.

Symptome bei einer Spulwurm Infektion – Bekämpfung und Wirkstoff

Bekannte Erscheinungen während einer Spulwurm Infektion sind:

  • Husten und Durchfall
  • Wachstumsstörungen
  • stumpfes und struppiges Fell
  • Darmverstopfungen (bei großer Wurm Anzahl) und
  • Darmrisse

Bei einem Spulwurmbefall eignet sich der Wirkstoff Febantel oder der Wirkstoff Fenbendazol mit einem Behandlungsintervall von 6 Wochen.

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Bandwurm (Anoplocephala Perfoliata)

Die Voraussetzung für eine Infektion mit einem Wurm, in diesem Fall mit dem Bandwurm, kann nur in Verbindung mit der Moosmilbe auf der Weide stattfinden. Moosmilben fühlen sich in feuchten Gebieten sehr wohl und können sich somit einfach vermehren. Ein Bandwurm kann sich somit nur auf diese Art und Weise weiterentwickeln.

Symptome bei einer Bandwurm Infektion – Auch wenn bei manchen Tieren keine Symptome nach einem Banwurmbefall zu sehen sind, klagen Pferdebesitzer*innen über folgende Symptomatik:

  • Verdauungsbeschwerden
  • Kolik
  • Durchfall
  • Gewichtsverlust

Wie sehen Bandwürmer aus? – Bandwurmkur

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Ein ausgewachsener Bandwurm ist ca. eineinhalb bis zwei cm lang. Bandwürmer lassen sich in der Regel im Dickdarm nieder. In einigen Fällen beginnt die Ausbreitung von Bandwürmern bereits am Übergang vom Dünndarm zum Dickdarm. Ein hohes Infektionsrisiko besteht im Herbst, also am Ende der Weidesaison. Im Falle einer Infektion, diese durch Bandwürmer verursacht wurde, empfehlen Experten eine Bandwurmkur von zwei mal im Jahr.

Dieser Wert ist bei einem ganzjährigen Weidegang gültig, ansonsten reicht eine Bandwurmkur von 1 x pro Jahr im Herbst, also nach der letzten Weidesaison aus. Wichtig dabei ist, das die Bandwurmkur unbedingt vor der Einstallung stattfinden muss! Bei starkem Bandwurmbefall sind allerdings zwei Behandlungen im Jahr notwendig. Der passende Wirkstoff zur Bekämpfung des Bandwurmes heißt Isochinolonderivate (Praziquantel).

Lungenwurm (Dictyocaulus Arnfieldi)

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Lungenwürmer sieht man in der Regel bei Eseln. Bei gemeinsamer Beweidung kann sich das Pferd allerdings auch mit Lungenwürmer infizieren. Dabei geht das Risiko jedoch vom Esel aus, der als Ansteckungsquelle fungiert. Der Erkrankung bei Pferden verläuft wesentlich schwerer als bei einem Esel. Eine vermehrte Schleimproduktion sowie die Verdickung der Bronchialschleimhäute ist die Folge.

Symptome bei einer Lungenwurm Infektion – Bekannte Erscheinungen während einer Lungenwurm Infektion sind:

  • Atembeschwerden (z.B. Atemnot)
  • Lungenbeschwerden (z.B. Lungenentzündung)
  • Lungenentzündung
  • Husten, zum Teil trockener Husten
  • Nasenausfluss
  • Minderung der Fresslust

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Das Aussehen und die Ausbreitung – Lungenwürmer haben meist eine Länge von ca. 3-8 cm und sitzen, wie der Name schon sagt, in der Lunge. Die Ausbreitung der Lungenwurm Infektion erfolgt meistens bei gemeinsamer Beweidung mit Eseln. Weitere Infos zum Thema Pferdegesundheit können Sie über diesen Artikel abrufen.

Übersicht der Wirkstoffe gegen Wurm- und Parasitenbefall

Hier eine Übersicht der verschiedenen Wirkstoffe bei einem Wurm- und Parasitenbefall. Nicht zu vergessen: Bei richtiger Strategie und Anwendung steht dem Erfolg nichts im Wege!

Wirkstoff: Praziquantel
Parasitenart: Bandwürmer
Behandlungsintervall: 26 Wochen
Sonstiges: Bei starkem Befall zwei mal im Jahr!

 

Wirkstoff: Febantel
Parasitenart: große und kleine Strongyliden, Pfriemenschwänzen, Spulwürmer
Behandlungsintervall: 6 Wochen
Sonstiges: Mindestens zwei Behandlungen bei eingekapselten kleinen Strongyliden notwendig!

 

Wirkstoff: Fenbendazol
Parasitenart: große und kleine Strongyliden, Pfriemenschwänzen, Spulwürmer
Behandlungsintervall: 6 Wochen
Sonstiges: Mindestens zwei Behandlungen bei eingekapselten kleinen Strongyliden notwendig!

 

Wirkstoff: Ivermectin
Parasitenart: Spulwürmer, Pfriemenschwänze, Magendasseln, Magenwürmer, große und kleine Strongyliden
Behandlungsintervall: 8-10 Wochen
Sonstiges: Kurze Wirkdauer!

 

Wirkstoff: Moxidectin
Parasitenart: Spulwürmer, Pfriemenschwänze, Magendasseln, Magenwürmer, große und kleine Strongyliden
Behandlungsintervall: ca. 13 Wochen
Sonstiges: Der Wirkstoff hat ein fettlösliches Molekül, dehalb breiteres Wirkspektrum als Ivermectin!

 

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Wirkstoff: Pyrantel
Parasitenart: Spulwürmer, Pfriemenschwänze, große Strongyliden
Behandlungsintervall: 6 Wochen
Sonstiges: Sehr effektiv bei Spulwurmbefall!