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Die Besonderheiten der verschiedenen Pferderassen

Ross ist nicht gleich Ross. Es gibt zahlreiche Rassen bzw. Pferderassen mit unterschiedlichen Merkmalen. Die majestätischen Vollblutaraber (Vollblüter) gelten als zuverlässig und intelligente Rasse. Das amerikanische Curly Horse präsentiert sich mit einer lockigen Mähne.

Niedlich geht es auch mit der Rasse Pony zu, denn groß werden die Pferde nicht. Die weltweit bedeutendsten Pferderassen zeichnen sich vor allem durch eine hervorragende Leistungsfähigkeit aus.

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Pferderassen – Der Unterschied zwischen Warmblut Pferde und Kaltblut Pferde

Die Bezeichnungen Kaltblut und Warmblut sind nicht der Körpertemperatur des Pferdes geschuldet, denn diese liegt stets bei 38 Grad Celsius. Welchem Bereich das Ross zuzuordnen ist, hängt vielmehr von den Besonderheiten des Körperbaus ab. Sie kommen in verschiedenen Farben vor viele von ihnen werden zudem in Deutschland gezüchtet.

Pferderassen – Kaltblüter Pferde

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Während ein Warmblut eher als Reitpferd angesehen wird, gilt ein Kaltblut als ein Zugpferd. Kaltblüter sind kräftiger und schwerer. Kaltblut Pferde sind robust und können ein Gewicht bis zu einer Tonne auf die Waage bringen. Als Arbeitstiere mit meist klobigen Köpfen werden die kräftigen Kaltblut Pferde geschätzt und zum Beispiel gern in der Forstwirtschaft eingesetzt.

Pferderassen – Warmblüter Pferde

Mit schlankerem Körperbau kommen Warmblüter daher. Warmblut Pferde zeichnen sich durch Ausdauer, Wendigkeit und Schnelligkeit aus. Warmblüter wie der American Quarter oder der Araber sind dank ihrer Besonderheiten die idealen Rennpferde. Als Variante zwischen dem Kaltblut und dem Vollblut vereinen Warmblüter die Besonderheiten beider Arten.

Ein Warmblut ist ein Ross, das in den verschiedenen Teilen der Welt große Erfolge im Dressurbereich erzielt. Mit seinem Reiter vollbringt das Warmblut Ross sportliche Leistung auf sehr hohem Niveau. Neben Arabern sind Andalusier, American Quarter, Mustangs, der American Saddlebred und das Norwegische Fjordpferd einige der top Warmblut Pferderassen.

Pferderassen – Kräftige Kaltblüter Pferde

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Ein enormes Leistungsvermögen und Kraft pur zeigen die Kaltblut-Rassen Belgier, Noriker und Shire Horse. Der Noriker ist ein mittelschweres Gebirgskaltblut. Das Shire Horse ist ein wuchtiges Tier und die größte Pferderasse weltweit. Das Stockmaß von Shire Pferden liegt bei 2 Meter. Das Shire Horse hat einen Maximalgewicht von über 1200 kg. Zudem ist das Shire Horse ein Spätentwickler. Das Kalblut Ross kommt häufig in den Farben braun und dunkelbraun vor.

Belgisches Kaltblut Brabanter

Auch die Rasse Belgier (auch belgisches Kaltblut Brabanter genannt) erreicht eine stattliche top Größe. Das Stockmaß von Belgierpferden beträgt 160 bis 175 Zentimeter und bringen ein Gewicht von 700 bis 1.200 Kilogramm auf die Waage.

Der Belgier stammt ursprünglich, wie der Name schon sagt, aus Belgien und das beliebte Wagen- und Kutschpferd gibt es in folgenden Farben im Pferdejargon: Braune, Schimmel, Füchse und Rappen.

Pferderassen – Mit den Rassen Arabern eine feste Verbindung zum Reiter gewähren

Der Araber zählt zu den bekanntesten und beliebtesten Sportpferderassen der Welt. Anmutig weht der Schweif der Vollblüter Tiere im Wind. Die Rasse Araber punktet mit Aufmerksamkeit, Loyalität und Intelligenz. Araber sind neugierige Vollblüter Pferde, mit denen Sie die Welt erobern können.

Auf dem Parcours macht die Pferderasse eine Top-Figur. Das Stockmaß von Arabern liegt bei 140 bis 156 cm. Die beliebten Vollblüter Sportpferde gibt es in folgenden Farben: Braun, Fuchs, Rappe, Schimmel. Diese beliebten Sportpferde werden auch in Deutschland, in verschiedenen Zuchthöfen, gezüchtet.

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Vollblut Araber – Ein teurer Vollblüter / Vollblüter Turnierpferd

Ein echter Vollblut Araber kostet ein gewisses Sümmchen. Es bedarf aber keines reinen Blutes, um ein respektables Sportpferd im Stall zu haben. Auch wenn die Besonderheiten der Blutlinie von der arabischen Halbinsel ihre Vorzüge hat, so machen Sie mit dem Erwerb eines Mischlings nichts verkehrt.

Die Vollblut Pferde sind sehr lernfähig und eignen sich perfekt zum Bestreiten von Turnieren. Bei einer entsprechenden Ausbildung ist Ihnen die Siegertrophäe sicher. Die Turnierpferde werden zudem auch in Deutschland gezüchtet.

Die Rasse – Haflinger

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Haflinger Rosse zählen zu den Gebirgs- Pferden. Haflinger werden heutzutage auf der ganzen Welt oft als robuste Freizeitpferde und Reitpferde verwendet! Offiziell wird der Haflinger zu den Kleinpferd Rassen bzw. Ponyrassen gezählt. Das Stockmaß des Halflingers liegt bei 138 und 155 cm und kommt in den Farben „Lichtfüchse“ vor. Haflinger werden heute auch in Deutschland gezüchtet.

Ein Pony ist ideal für Kinder

Ein Pony ist ein kleiner Ross mit einem Stockmaß unter 150 Zentimetern. Die Ponys erscheinen in der Regel etwas rundlicher und sind bevorzugte Reitpferde für Kinder. Bei genügend Motivation und guter Erziehung können Ponys sehr gehorsam und gelehrig sein. Das Shetland Pony ist eine welt weit sehr verbreitete Pferderasse mit eigenen Besonderheiten und Charakter. Sie werden auch in Deutschland gezüchtet.

Pony und Herkunft

Die vor der Nordküste Schottlands liegenden Shetland-Inseln sind Heimat und Namensgeber der Tiere. An die dort herrschenden rauen Witterungsbedingungen hat sich das robuste Shetland Pony hervorragend angepasst.

Pferderassen – Ponys und Einsatzgebiete

Pony als Arbeitspferd eingesetzt, leisten die britischen Ponys Schwerstarbeit problemlos. Das Doppelte ihres Körpergewichts kann die Pony Rasse ziehen. Die widerstandsfähigen Kraftpakete sind auf der heimischen Weide ebenso willkommen.

Nicht nur für die Kinder in Ihrer Familie erweisen sich die kleinen Pferde mit ihren Besonderheiten und Charakter als Bereicherung. Die meisten Pony Rassen haben den Ruf, sehr ausdauernd zu sein. Das deutsche Classic Pony ist ein moderner Typ der britischen Variante.

Steckbrief Pony-Pferde

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Durch die schlanken Beine und einen kleinen Kopf hat das Pony einen Stockmaß von ca. 110 Zentimeter und sieht wie ein Vollblüter im Mini-Format aus. Das sportlich wirkende Classic Pony ist als Showpferd eine ganz große Nummer. Ein elegantes Auftreten und viel Gangvermögen lassen Kunststücke der Extraklasse vorführen. Top ist auch die Vielzahl der Farben des Fells dieser Pferde.

Die Pferderasse Curly Horse kommt mit lockigem Fell

Curly Horse ist ein Ross mit speziellem Look, denn seine Mähne ist prachtvoll gelockt. Die nordamerikanische Pferderasse überzeugt neben dem einmaligen Erscheinungsbild mit ihrer Vielseitigkeit und mit ihrem umgänglichen und freundlichen Wesen. Das Stockmaß von Curly Pferden variiert zwischen 140 und 170 cm und können in verschiedenen Farben vorkommen.

Für Allergiker ist die Rasse von besonderem Interesse, denn das Deckhaar des Curly Horse löst keine allergische Reaktion aus. Damit sind Sie bei einer Tierhaarallergie auf der sicheren Seite. Das Deckhaar der meisten Pferderassen ist nämlich oftmals verantwortlich für niesende Reiter. Weitere Infos zum Thema Reiter können Sie über diesen Artikel abrufen.

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Weitere Besonderheiten und Charakter der Rasse sind eine erhöhte Talgproduktion der Haut und eine besonders üppige Fettschicht. Außerdem besitzen die Pferde über 20 Prozent mehr Blutkörperchen als andere Rassen. Infolgedessen ist ein Curly Horse robuster und leistungsfähiger.

Die Rasse: American Standardbred – Top Warmblut Traberpferd

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Wenn Sie sich für den Trabrennsport interessieren, ist die Pferderasse American Standardbred Horse genau das richtige. Das American Standardbred Horse zählt leistungsmäßig zu den welt weit bedeutendsten Pferderassen im Bereich Traber.

Im Gegensatz zum russischen und französischen Traber ist die amerikanische Pferderasse frühreif. Bereits im jungen Alter von zwei Jahren kann das Horse auf die Rennbahn gehen. Erfolge sind mit noch etwas unerfahrenen Pferden nicht ausgeschlossen. Wenn das Ross einmal als Trabrennpferd ausgedient hat, steht einem Dasein als Freizeit Ross alle Türen offen.

Merkmale der Pferderasse American Standardbred

Es ist zu beachten, dass aufs Traben trainierte Pferde den Galopp nur schwer erlernen. Mit etwas Geduld sollten Sie Ihrem muskulösen Ross die Gangart schon beibringen können. Der amerikanische Traberpferd ist hart im Nehmen und bringt nützliche Leistungsbereitschaft mit.

Weitere Besonderheiten und Charakter der Pferderasse American Standardbred sind Nervenstärke und Mut. Diese Eigenschaften der Tiere sind auf der Trabrennbahn Gold wert. Das American Standardbred-Pferd hat einen Stockmaß von 150 bis 165 cm und kommt in folgenden Farben vor: Buckskin, Rappe, Isabell-Windfarben.

American Quarter-Horse

Der Ursprung dieses Pferdes ist die USA. Das American Quarter Horse ist heutzutage sowohl in Deutschland als auch weltweit verbreitet und ist bekannt für sein schnelles, wendiges, arbeitswilliges und zuverlässiges Wesen. Zudem und hat das vermeintlich schnellste Kurzstreckenpferd der Erde eine freundliche und gutmütige Charaktereigenschaft.

Das American Quarter Ross hat ein Stockmaß von 145 bis 165 cm und kommt in ca. 13 Farben vor! Einige von ihnen sind z.B.: Rappe, Brauner, Fuchs Schimmel, Falbe und weitere. Das Quarter Horse wird auch in Deutschland gezüchtet.

Spanische Pferderassen – Der Warmblut Andalusier ist ein feurige top Pferderasse

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Spanische Top-Rassen wie der Andalusier besitzen meist ein feuriges Temperament und Charakter. Andalusier Pferde sind vor allem für ihre Eleganz bekannt. Mit Stolz und Anmut performen sie komplizierte Übungen ohne Schwierigkeiten.

Ideales Dressurpferd

Die Pferderasse lässt jedes top Kunststück der hohen Schule wie eine Leichtigkeit aussehen. Als Spitzenpferde des Dressursports können die Tiere nicht nur durch ihr Auftreten und durch ihre Optik überzeugen. Andalusierpferde haben einen Stockmaß von 152 cm und 164 cm und kommen in den Farben Schimmel, Falbe, Brauner sowie Rappe vor. Sie werden zudem auch in Deutschland gezüchtet.

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Charaktereigenschaften und weitere Einsatzgebiete

Zu ihren Besonderheiten und Charakter gehört nämlich auch ihr treues und freundliches Wesen. Wenn Sie in die großen Augen eines Andalusiers schauen und dazu die Mähne im Wind weht, werden Sie schnell Ihr Herz verlieren. Die sensible Seite der Pferderasse ebnet den Weg für eine lange Freundschaft zum Tier.

Andalusier sind nicht allein für die Dressur zu gebrauchen. Eingesetzt können die edlen Lebewesen als Freizeitpferd, für die Jagd oder als Zugtier. Vor leichten Gespannen beweist die Art Stärke. Schwere Karren sollten aber lieber von kräftigeren Tieren gezogen werden.

Die besten und geeigneten Dressurpferde

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Zu einem Dressurpferd ausbilden lassen sich eigentlich alle Pferderassen, die Lernbereitschaft mit sich bringen. Dressur bedeutet kein stures Abrichten des Pferdes. Hauptziel sollte eher eine Gymnastizierung des Tieres sein.

Ein motiviertes Ross, das seinem Reiter optimal gehorcht und angenehm zu reiten ist, hat alle Voraussetzungen. Besonderheiten der verschiedenen Pferderassen können Sie dabei sinnvoll nutzen. Neben den körperlichen Eigenschaften ist der individuelle Charakter des Tieres nicht außer Acht zu lassen.

Schwere Tiere sind ungeeignet

Sehr schwere Kaltblut-Exemplare haben es im Bereich der Dressur nicht so leicht, wie Pferderassen mit weniger Gewicht. Aufgrund ihres Exterieurs ist es massigen Tieren von Natur nicht möglich, die gleiche Leistung zu erbringen. Die heutige Warmblut Zucht bringt in vielen Zuchtgebieten tolle Warmblut Dressurpferde hervor.

Die barocken Sorten sind hoch aufgerichtete Zuchtpferde, die ihre geringe Sprunggelenkswinkelung mit Hankenbeugung kompensieren. Dadurch ist zwar nicht allzu viel Schub möglich, aber sie gewinnen eine ordentliche Tragkraft.

Empfohlene Dressurpferde und Sportpferde

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Wenn Sie einen äußerst dynamischen Ross suchen, sind der Andalusier und der Lipizzaner geeignet. Die graziös wirkenden Bewegungen des Lipizzaners sind durch einen federnden Gang ausgezeichnet. Ein Lippizaner hat ein Stockmaß von 148 bis 162 Zentimeter. Farben: einfarbig – in der Regel Schimmel. Das Lippizanerpferd wird auch in Deutschland gezüchtet.

Im Springreiten sehr erfolgreich sind die Trakehner. Das französische Reitpferd ist eine wichtige französische Sportrasse bzw. Pferderasse, die mit starken Sprunggelenken und einer mächtigen Hinterhand punktet. Eine siegreiche Teilnahme an Turnieren ist mit den Pferderassen nahezu gesichert. Sie hat ein Stockmaß von 160 bis 175 cm und kommt oft in der Farbe braun vor, ansonsten in allen Farben.

Rassen für Trabrennen

Ein Trabrennen ist eine Disziplin des Pferderennsports, bei welcher nur die Gangart Trab erlaubt ist. Eine zielgerichtete Zucht führte zu den heutigen Trabpferden. Vom Äußeren her ähneln sich Traber nicht. Die Hufe der Traber sollten sehr hart sein, denn sie müssen einigen Widrigkeiten standhalten. Wenn zudem die Hinterhand sehr muskulös ausfällt, lässt sich mit der Traber Rasse einiges anfangen.

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Die Favoriten unter den Pferden – Nicht nur der amerikanische Traber siegen auf der Rennbahn. Die russische Variante und der Trotteur Français bringen ebenso solide Ergebnisse oder auch mal den Sieg. Wer bei einem Trabrennen gewinnt, zeigt die besten Voraussetzungen für den Einsatz als Zuchtpferd.

Wenn Sie Ihr Ross auf eine einzige Gangart trainieren, wird es nach der Zeit als Trabrennpferd Probleme mit dem Erlernen anderer Gangarten haben. Weitere Infos zum Thema Gangarten können Sie über diesen Artikel abrufen.

Diese Pferderassen eignen sich fürs Gespann

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Mit Kaltblütern Pferderassen lassen sich Gespanne am besten ziehen. Ein sportliches, zierliches Ross ist nicht für das Hinterherziehen von schweren Kutschen und Co. geschaffen. Pferderassen, die sehr robust und kräftig gebaut erscheinen, haben vor einem Gespann kaum Mühe.

Pferderassen wie Ponys zeigen eine hervorragende Ausdauer und Widerstandsfähigkeit. Auch die Pferderasse Belgier und die Pferderasse Noriker präsentieren sich vor Kutschen ausdauernd und ziehen Gespanne mühelos. Der Noriker hat ein Stockmaß von 158 bis 165 cm und kommt in fast allen Farben vor. Noriker werden auch in Deutschland gezüchtet.