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Mit der richtigen Pferdefütterung wichtige Nährstoffe geben

So fütterst du dein Pferd gesund! Die Haltung eines Pferdes erfordert Tag für Tag die richtige Pferdefütterung. Während es in freier Wildbahn bis zu 16 Stunden lang mit der Suche nach Nahrung beschäftigt ist, muss ein Ross im Stall auf die Gnade seines Besitzers hoffen.

Um die ideale Pferdefütterung zu leisten, sollten Sie ein paar Dinge beachten. Es ist gut, zu wissen, wie viel grobe Nahrung, Kraftfutter, Mineralfutter, Hafer und Saftfutter das Tier benötigt.

Abwechslungsreiche Fütterung für ein gesundes Tier aus Liebe

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Die Zeiten, in denen massig energiereiche Nahrung im Trog landete, sind glücklicherweise vorbei. Abwechslungsreich heißt die Devise. Neben rohfaserreichem Futter aus Heu und Stroh, Weidegras und Silage werden eiweiß-und fettreiche Samen, Getreidekörner, Hafer sowie Saftfutter in Form von Äpfeln, Mohrrüben und anderem Obst und Gemüse gereicht.

Die richtige Futter-Zusammenstellung am Tag – Bei der Pferdefütterung sollten Sie präzise auf die richtige Zusammenstellung täglich achten. Die Folgen einer falschen Fütterung sind zum Beispiel Übergewicht, Koliken und Magengeschwüre. Auch Verhaltensstörungen wie Weben und Koppen sind Anzeichen einer mangelhaften Versorgung mit ungeeignetem Futter.

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Rohfaserreiches Raufutter

Besitzer eines Pferdes sollten wissen, dass die Tiere genügend rohfaserreiches Raufutter benötigen. Vor allem wichtig bei einer Stallhaltung ist stets ausreichend Heu, Gras und ähnliche Kost mit Liebe zur Verfügung zu stellen.

Pferde, die eine offene Weidehaltung genießen, decken ihren Bedarf an grober Nahrung zum großen Teil durch das Grasen auf der Koppel. Sofern nicht alles abgegrast ist, brauchen Sie hier nur wenig Aufwand betreiben. Heu und Stroh sind dennoch zu reichen.

Magensäure neutralisieren – Mehr Kraft mit Hafer

PferdefütterungPferdemägen produzieren richtig viel Säure. Durch das Kauen des Raufutters wird Speichel produziert, der die Magensäure neutralisiert und Koliken vorbeugt. Energie bringt das richtige Kraftfutter. Mais und Getreidearten wie Hafer und Gerste liefern Kraft und Energie.

Empfehlungen aus Liebe – Wenn Sie häufig ausreiten und Ihr Tier dementsprechend mehr Energie benötigt, kann etwas mehr Kraftfutter, Hafer oder Mineralfutter beigemischt werden. Saftfutter ergänzt den Speiseplan der Pferde. Mohrrüben, Fenchel, Sellerie, Rote Bete und Äpfel versorgen die Tiere mit Nährstoffen und Vitaminen.

Reichlich Raufutter dem Ross aus Liebe zur Verfügung stellen

Raufutter bildet die Basis einer pferdegerechten Fütterung und ist im Verhältnis zu energiebringenden Nahrungsmitteln in weitaus höheren Mengen zu füttern. Pro 100 Kilogramm Gewicht des Tieres sind mindestens ein bis zwei Kilo faserreiche Kost zu geben. Siehe auch hochwertige Artikel unten bei Produktempfehlungen.

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Heunetze

Am liebsten fressen Pferde das Heu vom Boden. Wenn Sie Heunetze einsetzen, sollten Sie die Behältnisse mit Futter nicht zu hoch hängen. Ein zu tief hängendes Heunetz birgt für das Tier Verletzungsgefahren beim Fressen. Damit die Pferdeverdauung ununterbrochen stattfinden kann, eignen sich Futter wie Weidegras, Silage, Heu und Stroh.

Rohfaserreiche Produkte

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Die rohfaserreichen Produkte können sowohl feucht als auch trocken sein und aus verschiedenen Gräsern bestehen. Ein gutes Heu erkennen Sie an der hellgrünen Farbe und am aromatischen Geruch. Bei der Pferdeverpflegung sollten Sie zudem Ihrem Tier regelmäßig Kräuter zum Fressen geben.

Kräuter wie zum Beispiel Brennnesseln liefern dem Tier neben Faseranteilen wichtige Mineralien, Vitamine und Proteine. Im Allgemeinen sollte der Anteil an Rohfaser in den Pflanzen mehr als 20 Prozent betragen.

Bedarf an Vitaminen und Mineralien richtig decken

Beim Pferdefutter spielt die Versorgung mit Vitaminen und Mineralien eine wichtige Rolle. Im Idealfall liefert das Heu gute Nährstoffe und deckt den größten Anteil des Bedarfs eines Pferdes. Mit Kräutern und frischen, nahrhaften Gräsern können Sie die Palette erweitern und dem Tier eine günstige Verpflegung liefern.

Falls die Minearlien nicht abgedeckt sind, kann das Tier zusätzlich mit Mineralfutter verfüttert werden. Mineralfutter gibt es auch in Form von Pellets. Weitere Infos zum Thema Mineralfutter können Sie über diesen Artikel abrufen.

Brennnessel

Brennnesseln sind ein wahres Wunder der Natur für Pferde. Vitamine, Proteine und Eiweiße enthalten die pflanzlichen Nährstoffbomben. Pflücken Sie immer nur einen Teil der Kräuter, da Brennnesseln für Raupen einiger seltener Schmetterlingsarten die einzige Nahrungsquelle darstellen. Schafgarbe, Mariendistel und Spitzwegerich versorgen die Pferde ebenfalls mit essentiellen Vitalstoffen.

Kalzium und Phosphor

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Um den Anteil an Kalzium und Phosphor richtig zu decken, sollte stets auf ein Mischverhältnis von zwei Teilen Kalzium zu einem Teil Phosphor geachtet werden. Ein Überschuss an Phosphor begünstigt Knochenschwund bei Pferden.

Diverse Mangelerscheinungen beim Ross lassen sich mit einem zur Verfügung gestellten Salzleckstein einfach beheben. Sport Pferde haben einen erhöhten Bedarf an Nährstoffen. Ein Bluttest des Pferdes durch den Tierarzt gibt Aufschluss, ob ein Mangel beim Tier vorliegt.

Der optimale Anteil an stärkendem Pferdefutter

Beim Füttern mit Kraftfutter gilt: Weniger ist mehr. Ein Ross braucht eigentlich nicht viel der energiereichen Kost. Seien Sie also lieber sparsam beim Füttern von Pellets, Mais, Hafer und Gerste. Eine auf den Ross abgestimmte Fütterung ist ratsam, um kein Übergewicht bei Pferden zu verursachen. Das Verdauungssystem der edlen Tiere ist darauf ausgerichtet, energiearmes rohfaserreiches und schwer verdauliches Futter zu verarbeiten.

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Energiereiches Pferdefutter liefert zwar wichtige Energie, allerdings ist es vollgepackt damit, rohfaserarm und gut verdaulich. Ein Ross, das kaum anspruchsvolle Leistungen erbringen soll, benötigt einfach keine Mengen an kraftlieferndem Futter (Kraftfutter). Zu viel davon stört außerdem den Verdauungstrakt des Pferdes.

Weniger ist mehr Liebe

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Eine anhaltende Überfütterung schadet dem Ross deutlich und kann massive Auswirkungen auf die Pferdegesundheit mit sich bringen. Mit dem Wissen, es mit Leckerlis und dem Geben von Kraftfutter nicht zu übertreiben, steht dem optimalen Füttern von Pferden nichts im Weg.

Lange Pausen beim Fressen aus Liebe vermeiden

Pferde fressen in freier Wildbahn den ganzen Tag nährstoffarme Gräser. Futter zu suchen, zu fressen und zu verdauen, ist die hauptsächliche Beschäftigung der Pferde. Um diese Mengen an Rohfaser gut durch den Verdauungstrakt befördern zu können, produzieren die Mägen von Pferden reichlich Säure. Wird kein Nachschub an faserreichem Pferdefutter geliefert, greift die Magensäure das Verdauungssystem an.

Magensäureüberschuss

Ein Überschuss an Säure reizt den Pferdemagen und lässt auf Dauer Geschwüre entstehen. Wenn Sie zum Beispiel nur morgens und abends das Tier versorgen, kann das problematisch sein. Stellen Sie in diesem Fall einfach sicher, dass es den Pferden an nichts mangelt.

Mehr Zeit für sein Ross aufzubringen, ist ebenfalls ratsam. Schließlich sollten Besitzer wissen, dass die richtige Hege und Pflege von Pferden gut ein paar Stunden pro Tag in Anspruch nehmen kann.

Auf diese Dinge beim Füttern der Pferde, aus Liebe, verzichten

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Neben Obacht beim Reichen von Kraftfutter sollten Sie den Pferden zu Liebe täglich nicht zu viel zuckerreiches Gemüse und Obst geben. Bananen, Weintrauben und Äpfel kommen bei den Tieren sehr gut an und werden gern in Unmengen verdrückt.

Auf kleinere Portionen achten

Damit sich der Genuss in Grenzen hält, sollten Sie die Portionen an Pferdefutter mit viel Fructose und Co. geringer ausfallen lassen. Sie tun dem Vierbeiner sonst keinen Gefallen. Besonders Birnen ist besser nur in kleinen Mengen verfüttern, da die Früchte im Magen und Darm des Pferdes nachgären können.

Aus diesem Grund sollte auch kein Kohlgemüse als Futter gereicht werden. Das wirkt blähend und begünstigt damit Koliken. Belohnung für Pferde: In Form eines Leckerlis ist süßes Obst eine perfekte Belohnung für das Pferd. Beim Verfüttern von Gemüse sollten Sie wissen, dass Nachtschattengewächse für das Tier giftig sind. Insbesondere die Stängel und Blätter von Tomaten, Kartoffeln, Paprika und Aubergine bekommen den Tieren gar nicht gut.

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Laktose-und zuckerfrei

Süßes und Naschwerk wie zum Beispiel Chips, Eis und Schokolade sind für Ihr Ross tabu. Generell sollte einfach auf industriell gefertigtes Futter, die Laktose oder Zucker enthalten, verzichtet werden. Beim Heu ist auf die Qualität besonderes Augenmerk zu richten. Schimmel und Staub machen das Futtermittel unbrauchbar und schaden dem Tier.

Vorsicht vor Giftpflanzen! Wenn Sie die Wiese selbst mähen und das Schnittgut als Rohfaserkost anbieten wollen, sollten Sie im Vorfeld sicherstellen, dass keine Giftpflanzen auf der Grünfläche wuchern. Zum Beispiel sind das Hahnenfußgewächs und das Jakobs-Kreuzkraut für ein Pferd richtig gefährlich. Zu viel Klee wirkt sich ungünstig auf die Pferde Verdauung aus.

Warmer Kräutertee ist gut

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Pferde mögen Kräuter und Tees daraus. Diesen Vorteil können Sie nutzen, um effektiv gegen Pferde Erkrankungen vorzugehen. Kräutertees sind gut, gesund und wirken auf beruhigend. Vor allem im Monat Januar ist es gut, wenn es sehr kalt ist.

Gut für ein erkältetes Pferd

Wenn Ihr Vierbeiner erkältet ist, können Sie einen Tee aus Pfefferminze, Salbei und Zitronenmelisse reichen. Der löst den Schleim gut. In der kalten Jahreszeit (z.B. im Januar) hält ein Tee aus gesunden Kräutern die Pferde warm und beugt gut Krankheiten vor.

Das Getränk kann zudem gut entkrampfend und gut verdauungsfördernd wirken. Pferde mit Magenproblemen lassen sich damit hervorragend behandeln.

Zubereitungstipp

Für den optimalen Tee gießen Sie gut drei bis sechs Esslöffel der gewünschten Kräutermischung mit heißem Wasser auf. Die Flüssigkeit sollte bereits vor dem Siedepunkt vom Herd entfernt werden. Nach zehn Minuten ist der Kräutertee für das Pferd bereit.

Weitere Empfehlungen: Eine schleimlösende und wohltuende Wirkung haben auch Tees aus Kräutern wie Anis, Thymian und Bockshornklee für Pferde. Manche Kräuter wirken sich negativ auf die Trächtigkeit aus. Für schwangere Tiere sind Mischungen mit Pfefferminze und Fenchel ungeeignet, da die Pflanzen als stark wehenfördernd gelten.

Eine Pferdefütterung mit Öl ist umstritten

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In puncto Pferdefütterung mit Öl gehen die Meinungen auseinander. Die Befürworter raten Pferdebesitzern im Winter (Januar) die Kraftfutterrationen für das Pferd einfach mit einem guten Schuss Öl anzureichern. Die Zutat soll für ein glänzendes, schönes Fell sorgen und dem Tier mehr Energie geben.

Fütterung mit hochwertigen Ölen

Ein hochwertiges Pflanzenöl kann durchaus einen positiven Effekt auf die Pferdeoptik des Pferdes bewirken. Schwarzkümmelöl und kalt gepresstes Leinöl eignen sich für einen Versuch. Wenn Sie die Öl Fütterung beim Pferd testen möchten, sollten Sie nicht mehr als 20 Milliliter des Öls beimischen.

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Daueranwendung nicht empfehlenswert

Eine dauerhafte Anwendung ist nicht zu empfehlen, als sehr kurze Kur für das Pferdefell ist die ölige Angelegenheit dem bisherigen Wissen nach aber sinnvoll.

Winterfütterung / Zinkkur im Januar

Von Herbst (November) bis Winter (Januar) wird der Pferdestoffwechsel enorm beansprucht. Das Pferdefell bzw. Winterfell wird bis November aufgebaut und Ende Januar wieder abgebaut. In diesem Fall benötigt das Tier mehr Zink für die Haarproduktion. Hier empfiehlt es sich Ihrem Vierbeiner eine Zinkkur z.B. im Hersbst oder im Januar zu verabreichen.

Hochwertiger und empfehlenswerter Zink Artikel können Sie hier unten bei den Produktempfehlungen bestellen. Zink ist ideal für eine Kur, vor allem in den Monaten November bis Januar. Für alle, die mit der richtigen Pferdefütterung wichtige Nährstoffe geben und dabei keine Fehler machen möchten und gleichzeitig die Gesundheit Ihres Vierbeiners fördern möchten, empfehlen wir folgende Artikel in den Produktempfehlungen.

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